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Muskeln gegen Diabetes

Zu wenig stoffwechselaktive Muskulatur macht krank. Die Krankheitsgeschichte des typischen Typ-2-Diabetiker ist meist charakterisiert durch ein ständiges Überangebot an Energieträgern, insbesondere Glukose, sowie ein in der Regel damit einhergehendes Fettspeicherproblem mit konsekutiver Stoffwechsel-Entgleisung. Übereinstimmend wird die Insulinresistenz der Muskulatur als übergeordnete pathogenetische Ursache anerkannt.

Im Vergleich zu tonischen Fasertypen I ("slow twitch") bauen die phasischen Fasertypen ("fast twitch") im gesamten Energiebereitstellungsprozess mehr Glukoseanteile ab als die tonischen Fasertypen. Für die Stoffwechselbetrachtung ist daher entscheidend, das Typ-II-Fasern wesentlich mehr Energie verbrauchen als Typ-I-Fasern. Sie nutzen deutlich mehr Glukose für die Energiebereitstellung und erhöhen gleichzeitig den Grundumsatz.

Der Therapeutische Hebel außerhalb bzw. neben den pharmazeutischen Therapiekonzepten muss daher auch an der Muskulatur angesetzt werden.

Fazit: Gesundheitsorientiertes Krafttraining rekrutiert Typ-II-Fasern.

Die muskuläre insulinresistenz wird so physiologisch d.h. ursächlich bekämpft. Da der Typ-2-Diabetiker überwiegend energieökonimische Typ-I-Muskulatur besitzt und zu wenig stoffwechselaktive Typ-II-Fasern, ist die Muskulatur einem gesundheitsorientierten Kräftigungstraining zu unterziehen. Damit wird die effektive Muskulatur (Typ-II-Fasern) aufgebaut.

Diese benötigen mehr Energie und dies nicht nur unter Belastung, sondern insbesondere in Ruhe.

Quelle: » Linnenbaum, F.-J. » http://www.hausarzt-bda.de